Papyrus Autor - ein geschickt getarnter Reinfall
Ich arbeite(te) seit Version 9 mit Papyrus Autor - die Version 11 war meine letzte. Leider kann ich all die hier gemachten negativen Bewertungen nur bestätigen und die zwei oder drei positiven in den Bereich Marketing verweisen.
Das Problem von Papyrus ist, dass es „aufgebohrt“ wurde. Ehemals ein Officeprogramm, dass nun auf Autorenebene getrimmt wurde. Die Datenbank aus Zeiten der Dinosaurier, die Tabellenkalkulation ein Witz und die Textverarbeitung geht so, aber Autorenprogramm - weit davon entfernt.
Das fängt mit der Formatierung von Seiten, deren Kopf- und Fußzeilen sowie Fußnoten an. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und da ich sehr leidensfähig bin, habe ich bis zur Version 11 ausgeharrt. Hilfreich für meine Arbeit waren da zum Glück die Programme: Mellel, Scrivener, DevonThink sowie SoftMaker Office, mit denen ich noch immer arbeite.
Ich favorisiere eigentlich ein Programm, mit dem ich Recherchen und Informationen zu einem Thema oder einem Vortrag abspeichern kann - also alles innerhalb eines Projektes. Papyrus hat dies vollmundig versprochen, aber nicht halten können.
Nun noch zu dem Umgangston dieser Firma, respektive des Alt-Chefs, der in selbstherrlicher Manier Beiträge im Forum, die z.B. einen Hinweis enthalten, welches Programm eine Sache besser macht, oder Hinweise, was bei PA nicht läuft, sofort löscht, mir eine böse und freche Mail hinterhersendet und wenn man dann nicht sofort zu Kreuze kriecht, auch noch von ihm für eine zeitlang von der aktiven Nutzung des Forums ausgeschlossen wird. Ich dachte bei der Version 11, dass nun endlich die Zeit es mit diesem Menschen richten wird, aber er ist anscheinend „unkaputtbar“, meine Nerven aber nicht.
Somit arbeite ich jetzt etwas umständlicher (mit mehreren Programmen) aber trotzdem stressfrei.
Für Recherchen und Grobfassung Scrivener, für dauerhafte Datensammlung DevonThink und Endfassungen entweder TextMaker von SoftMaker oder Mellel.
January 14, 2025
Unprompted review