Blender-Marke mit Luxuspreisen, fehlender Seriosität und rechtlichen Verstößen
Soleil d’Or verkauft sich als „High-End-Marke mit italienischer Handwerkskunst“ – was in Wahrheit nicht mehr als eine Fassade ist. Die Fotos wirken wie private Urlaubs- oder Instagram-Shootings, Models wurden nicht engagiert, sondern Freunde und Gründer selbst vor Kamera gestellt. Von „Made in Italy“ oder professioneller Modefotografie keine Spur.
Die Preise sind absurd: 185–280 € für einfache Shirts oder Hosen, die weder Design noch Verarbeitung rechtfertigen. Die erste Kollektion wurde nicht mal ausverkauft, dabei wurde dasselbe Bild teilweise sieben Mal für verschiedene Produkte verwendet – eine klare Täuschung.
Noch gravierender sind die rechtlichen Verstöße:
-Fehlende oder unvollständige Pflichtangaben im Impressum (Verstoß gegen § 5 TMG).
-Irreführende Angaben zur Herkunft („Made in Italy“) – Verstöße gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb).
-Keine klaren Rücksende- und Widerrufsbedingungen, unzulässige Einschränkungen – Verstöße gegen das BGB (§ 312g, § 355 ff.).
-Werbung mit „über 8.500 Kunden weltweit“ – ohne jeden Nachweis (Irreführung nach § 5 UWG).
Das ist nicht nur schlechter Stil, sondern bewegt sich klar im illegalen Bereich. Für ein „Luxuslabel“ eine Katastrophe.
Verbesserungsvorschläge:
1. Sofortige Korrektur aller Pflichtangaben (vollständiges Impressum, transparente AGB, Rückgaberegeln).
2. Schluss mit den Lügen
3. Ehrliche Kommunikation statt Fake-Zahlen.
4. Professionelle Produktfotografie mit echten Models.
5. Preise, die auch nur im Entferntesten zur Qualität passen.
Momentan ist Soleil d’Or ein Blenderprojekt mit Luxuspreisen und Rechtsverstößen. Verbraucher sollten hier vorsichtig sein – und die Behörden sollten dringend genauer hinsehen.


