Buchverlosungen auf Lovelybooks kosten für Autoren mittlerweile 150 Euro. Das ist vollkommen ungerechtfetigt und dreist. Das bedeutet man verschenkt 50 seiner Bücher und wirft Lovelybooks noch 150 Eur... See more
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Bei Lovelybooks musst du wissen, wie du deine Leser ansprichst, damit sie aktiv bei der Leserunde mitmachen. Ich habe aus jeder Leserunde gelernt und das Gelernte in die nächste Runde einfließen lasse... See more
Habe eine Plattform gesucht, wo ich mich sowohl als Leserin, aber auch und vor allem als Neuautorin wohl fühle. Und diese bei Lovleybooks gefunden. '' der kleine Hudrywuschell Barnabas " wurde so h... See more
diese website verstösst mit seinen cookies ("anbieter" sind nicht alle deaktiviert) gegen das gesetz (EUGH-URTEIL VOM NOVEMBER 2019) - das ist nicht nur zutiefst unsympathisch, sondern auch ille... See more
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Man erhält zwar viele Meinungen zu…
lovelybooks.de ist eine sehr umfangreiche Lese-Community. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und man kann sich mit anderen Lesebegeisterten sowie Autoren austauschen.
Man erhält viele Meinungen zu bestimmten Büchern, aber eben hauptsächlich nur zu denen, die vom Verlag oder den Autoren sensationell vermarktet werden. Es gibt täglich Buchverlosungen, davon sollte man sich aber nicht blenden lassen, ein Großteil ist von Independenz-Publishern und meist von geringer literarischer Qualität. Sodass es mich kaum wundert, dass viele dieser Möchtegern-Autoren keinen Verlag finden.
Spannend fand ich zu beobachten, dass jene Bücher, zu denen es eine gesponserte Buchverlosung gibt, auch am besten bewertet werden. Darüber hinaus kam ich manchmal ins Grübeln, wie manch einer 30 Bücher im Monat lesen kann. Zudem habe ich auch den Eindruck, dass einige Mitglieder undercover unterwegs sind. Also quasi getarnt als Hobby-Rezensenten, in Wahrheit aber vom Verlag eingesetzt werden und eine Meinung vorkauen, die dann von allen Schafen im Chor fleißig nachgeplappert wird.
Wer bitte liest schon 100 Rezensionen zu einem einzigen Buch, während andere Bücher mit selben Erscheinungsdatum aus demselben Verlag völlig unbeachtet bleiben? Ich habe mir das ganze circa ein Jahr angeguckt und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass das Lesen und Rezensieren von Büchern maßlos überbewertet wird. Die Mitglieder werden verrückt gemacht und jeder bildet sich ein, er sei ein besserer Mensch, weil er Bücher liest. Die meisten bemerken vor lauter Eitelkeit gar nicht, wie sie an der Nase herumgeführt werden.
Wer sich ernsthaft für Bücher interessiert und sich nicht von der Meinung anderer beeinflussen lassen möchte, für den ist es sinnvoller, sich direkt auf den Verlagsseiten das aktuelle Programmheft herunterzuladen, das ein oder andere Buch auszusuchen und dann die Leseprobe durchzulesen. Nach Beendigung des Buches auf der Verlagsseite einen Kommentar hinterlassen.
Für talentierte Autoren mag "lovelybooks" zunächst sinnvoll erscheinen, da die Rezensenten sich dazu verpflichten, ihre Meinung auf anderen Portalen zu teilen. Leider habe ich feststellen müssen, dass gerade Bücher mit magerem Inhalt von erfolgreichen Autoren trotzdem besser bewertet werden. Klar, das Buch hat man schließlich geschenkt bekommen. Man neigt aus lauter Freude und Glück und Sympathie dazu, das Produkt ganz toll zu finden. Geködert werden die Leser mit Leserunden, Livestreams und angeblichen Frage-Freitagen, an denen der Autor angeblich persönlich die Fragen der Leser und Bewerber beantwortet. Na gut, wer es glaubt. Ich habe mich bei dieser Community wieder abgemeldet, weil ich mehr als zwei dutzendmal völlig anderer Meinung war als "der Rest der Welt". Entweder bin ich zu doof oder zu ehrlich, wenn es darum geht, meine Meinung zu äußern.
Abschließend möchte ich gerne auch noch erwähnen, dass ich über viele Rezensionen entsetzt war. Mein Deutschlehrer würde sich nicht nur im Grab umdrehen, der würde regelrecht rotieren!
Sehr gute Seite
Sehr gute Seite, mit vielen sehr guten Buch-Tipps. Nur die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Buchhandel könnte noch verbessert werden.
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